yummie!
∞In summer of 2006, in the middle of the insurgency, filmmakers Eddy Moretti and Suroosh Alvi traveled to Baghdad to meet and interview the only heavy metal band in Iraq, Acrassicauda.
“Heavy Metal in Baghdad” is the story of the band and its members, young Iraqis whose lives have been distorted and displaced by years of continual warfare in their homeland. The filmmakers have collected glimpses into the struggles of Acrassicauda as they try to stay together and stay alive. Their struggle is the untold story of the hopes and dreams of an entire generation of young Iraqis.
∞Am kommenden Samstag, dem 14. November spiele ich mit Mutlu, Der polnische Abgang (Lowskii&Arsen), Monsieur Chateau, Diapositiv und einigen anderen in der Bretterbude am Volkspark, Halle a.d.S. (Bunten Salon Alte Turnhalle).
∞Max Dax in Dissonanz über Claude Lanzmanns Reaktion auf die Verhinderung der Aufführung von “Warum Israel” durch rot-braune Antisemiten in Hamburg.
Stephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland
Spiel’s Noch Einmal, Sam!
Den Naziaufmarsch am 7. November 2009 in Halle stoppen!
Wer hätte das gedacht: Nicht einmal fünf Monate, nachdem die Witzfiguren der halleschen Jungen Nationaldemokraten (JN) und ihr dumpfbackiger Anhang am 17.Juni mit einer Klatsche nach Hause geschickt wurden, wollen sie sich am 7.November erneut vor Provinzfotografen, entnervten Polizeibeamten und den Kameras des MDR-Fernsehens lächerlich machen.
Warum die Nazis diesmal demonstrieren ist dabei so egal wie beliebig. Ob sie gegen so genannte “Kinderschänder” agitieren, sich über “linke Gewalt” ereifern, sich für die Rettung von Pelztieren nackt ausziehen, von der Volksrevolution 1989 halluzinieren oder sich mit dem Kampf der Hamas gegen Israel solidarisieren: Es spielt keine Rolle. Das Denken eines Nazis ist Wahn; auf Motivsuche zu gehen ist so überflüssig wie der Tritt in einen Hundehaufen.
Und doch macht es Sinn, gegen die berufsdeutschen Hampelmänner aktiv zu werden. Aus einem einfachen Grund: Noch der lächerlichste Nazi ist schlicht und einfach eine Gefahr für jeden, der sich zur falschen Zeit am falschen Ort befindet und aus welchen Gründen auch immer in sein ausgeprägtes Feindbild passt. Und auch wenn Halle sicherlich nicht als Hochburg organisierten Nazitums gelten kann, es ist einfach richtig, ihnen ihre öffentlichen Darbietungen - seien sie noch so peinlich - zu vermiesen. Was zwar deren Größenwahn nicht heilen wird, uns aber zumindest etwas bessere Laune verschafft.
Es kann bei genauerer Betrachtung der Naziaufmärsche der letzten Jahre in Halle nur eine Begründung für den neuerlichen Auflauf geben: Sie glauben, sie hätten nichts mehr zu verlieren. Es gilt, ihnen diesen Zahn möglichst schmerzhaft zu ziehen. Oder, wie wir es beim letzten Mal formuliert haben: Man muss den Trotteln ihre Auftritte versauen, um sich danach wieder ungestört der Kritik der Verhältnisse widmen oder einfach nur in Ruhe ein Bier trinken zu können. Also: Spiel’s noch einmal, Sam!
Antifaschistische Gruppen Halle (10/2009)
weitere Infos: nonazisinhalle.tk
Interview zu Geschichte und Verfall der Linken
Am kommenden Mittwoch (4.11.) wird die dritte und letzte Veranstaltung der Antifaschistischen Hochschultage an der Uni Halle stattfinden.
Die Ag Antifa im Stura der Uni Halle hat Jan Gerber eingeladen, der zum Thema Geschichte und Verfall der Linken referieren wird. Jan Gerber ist Autor der Bahamas, Phase 2 und der Jungle World. In diesen Tagen erscheint das Buch “Fight For Freedom. Die Legende des anderen Deutschland”, bei dem er Mitherausgeber ist.
Die Veranstaltung findet am 4.11. um 19.30 Uhr im Melanchthonianum statt.
Radio Corax interviewte vorab Jan Gerber zur historischen und zur aktuellen Linken.
Audiofile auf freie-radios.net